Webhosting und Digitalkameras schmelzen fürs Web zusammen

Hilfsmittel Optische Systeme in Digitalkameras lassen sich leicht für die Integration für Websites nutzen.

Optisches System:

Die älteren von uns werden sich ganz sicher noch an die Anfänge in der Video-Technologie erinnern. Große klobige Videorekorder gab es Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre und die "modernen" Videokameras sahen nicht viel anders aus. Derartige Kameras erinnerten noch an Profi-Kameras, die ohne Stativ so gut wie kaum zu bewältigen waren, geschweige denn sich in kleinen Täschchen unterbringen ließen.

In den 1980er Jahren war allerdings auch noch nicht ans Internet zu denken. Eine bahnbrechende Neuerung in der Elektronik, die zwar schon da war, aber bisher überwiegend nur von der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde genutzt wurde, sollte die Zukunft der Menschheit verändern. Gemeint sind die Micro-Chips, die die klobigen Widerstände mit der klobigen Verdrahtung ablösten und erstmalig für das Apollo-Programm für die Mondflüge Ende der 1960er Jahre eingesetzt wurde.

Erst Micro-Chips machten die Entwicklung der heutigen Kleinbild-Digitalkameras möglich, die nicht nur digitalen Bilder festhalten können, sondern auch ganze Filme. Video-Kameras gibt es heute höchstens noch in der Profi-Liga; Privatpersonen haben heute ein kleines Handy, mit dem Sie nicht nur telefonieren oder Kurzmitteilung versenden, sondern auch Digitalbilder höchster Qualität aufnehmen können und Videofilme sowieso. Eingebaute Sensoren helfen, dass die Bilder nicht verwackeln oder sie an Unschärfe verlieren; Unter- oder Überbelichtungen werden elektronisch ausgeglichen.

Mit den kleinen Alleskönnern, die heute nebst Digitalkamera Zubehör nicht größer sind als eine kleine Zigarettenschachtel, sind aber noch ganz andere Techniken möglich. Die meisten Handys oder Smartphones sind heute internetfähig. Aufgenommene Bilder oder Videos lassen sich innerhalb weniger Minuten zu anderen Handys übermitteln oder gar ins Internet stellen. Eine großartige Verkabelung ist nicht mehr notwendig. Der heutige Anwender nutzt MMS, Bluetooth oder WLAN für die Übermittlung der Daten.

Bei den heutigen Websites handelt es sich schon lange nicht mehr um starre Seiten oder vielleicht Seiten, die mit Flash animiert sind. Die heutigen Websites haben bewegte Bilder integriert, die die eingestellten Informationen visuell unterstützen. Moderne Nachrichtenportale beispielsweise integrieren neben ihrer Text-News auch Informations-Videos, die die Geschehnisse direkt ins Wohnzimmer bringen und den Eindruck vermitteln, als sei die Information gerade vor der eigenen Haustür passiert.

Zwischenzeitlich gibt es auch reine Video-Portale wie beispielsweise myvideo, clpfish oder youtube, auf denen Millionen an Videos eingestellt werden und sich regelmäßig Video-Beiträge finden, über die der Urheber über Nacht weltweit bekannt wird. Wie ein Lauffeuer verbreiten sich gute oder interessante Video-Beiträge durchs Internet und werden auf diese Art und Weise innerhalb von wenigen Tagen millionenfach angeklickt und abgespielt. Neue Trends zeigen sich. Die Dienstleister im Bereich Hosting haben sich zwar auf derartige Bedürfnisse eingestellt, doch wird die täglich abgerufene Datenmenge bereits derart groß, dass in den nächsten Jahren große Leitungsengpässe zu erwarten sind. Es werden schon Stimmen laut die meinen, Video-Portale, Musik-Tauschbörsen usw. müssten für die Finanzierung neuer Netze eine so genannte Internet-Maut bezahlen. Wirklich spruchreif sind diese Tendenzen allerdings noch nicht.