SDSL - Standleitungen für das schnelle Internet
SDSL steht für die Abkürzung "Symmetric Digital Subscriber Line", also "symmetrisches DSL" und bedeutet eigentlich nichts anderes, als dass sowohl die Download- als auch die Upload-Geschwindigkeit identisch sind.
SDSL:
Im Gegensatz dazu haben Sie "ADSL", also asymmetrisches DSL, bei dem die Download-Rate wesentlich höher ist als die Upload-Rate. ADSL wird von den meisten Privat-Kunden genutzt, SDSL dagegen von vielen Business-Kunden also Firmen.
Bevor es Glasfaser-Direktverbindungen gab, wurde SDSL vorwiegend nur über Kupfer-Doppelader mit Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 2,36 MBit/s angeboten und von den Firmen genutzt. Durch die Doppelader-Technik konnten Strecken von bis zu 8 Kilometer überbrückt werden; bei ADSL sind die Strecken erheblich kürzer. Die Glasfaser-Alternative (wenn sie dann verfügbar war), bot bis zu 11 MBit/s. Derartige Leitungen sind bzw. waren allerdings relativ teuer. Während über die Telefon-Kupferleitungen mit DSL bzw. ADSL zeitgleich auch telefoniert werden kann, ist dies bei SDSL nicht möglich. Bei SDSL handelt es sich somit um eine reine Daten-Leitung.
Da SDSL von den Firmen nicht nur für den reinen Internet-Anschluss genutzt
wird sondern auch für die firmeninterne Kommunikation, werden die SDSL-Pakete
zumeist mit einer festen IP-Adresse angeboten. Obwohl Marketing
Agenturen versucht haben SDSL bundesweit populär zu machen, ist diese
Technologie bei vielen Endverbrauchern weniger bekannt. Dies hat allerdings
auch sehr viel mit den enormen Kosten zu tun, die die Provider für einen
einfachen Zugang verlangen. Die Kosten für SDSL können im Verhältnis
zu einer vergleichbaren ADSL-Leitung schon mal um den Faktor 10 steigen.
- Was ist der Unterschied zw. DSL, SDSL und ADSL? Wie nennt an Telefonie übers Internet?
- Was ist SDSL?
- SDSL über PPPOE?
